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Auf dem Weg in eine leuchtende Zukunft

20.08.2009

LED-Scheinwerfer verbessern Sicht und Sicherheit – und senken die Kosten

Hannover, August 2009 – Autofahrer sind im wahrsten Sinn des Wortes auf dem Weg in eine leuchtende Zukunft: Nach dem Xenonstrahler erobern jetzt die Licht Emittierenden Dioden (LED) die Scheinwerfer. Sie ermöglichen künftig noch variablere Lichtsysteme für mehr Sicht und Sicherheit. Im Gegensatz zu allen anderen Leuchtmitteln im Fahrzeug hält die LED ein Autoleben lang – „blinde“ oder „einäugige“ Autos, wie sie beim alljährlichen Lichttest bemängelt werden, sind damit Vergangenheit. Da die Leuchtdioden weniger Energie als herkömmliche Glühlampen verbrauchen, sinken Unterhaltskosten sowie Wartungsaufwand. Lichtexperte Prof. Dr.-Ing. habil. Tran Quoc Khanh vom Institut für Elektromechanische Konstruktionen an der Technischen Universität Darmstadt bestätigt: „Während die Halogenglühlampen eine Lebensdauer von etwa 1.000 Stunden und die Xenonlampen etwa 2.000 Stunden haben, kommen LED auf 10.000 Stunden.“

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Der LED-Einsatz im Hauptscheinwerfer erfordert eine komplizierte Steuerelektronik, die Regie über sämtliche Lichtfunktionen führt. Continental ist Vorreiter dieser neuen Lichtregie und hat eine entsprechende Schaltzentrale entwickelt, die schon 2011 in Serie geht. Dieses innovative Lichtsteuergerät kann alle Lichtfunktionen zentral kontrollieren. Einzelne LED-Gruppen können in zunächst acht Lichtsträngen individuell angesteuert werden. Sie ermöglichen fast ohne zusätzliche Mechanik situationsgerechte Ausleuchtungen der Straße, wie man sie bislang selbst von den aufwändigsten mechanischen Systemen nicht kannte: Ein spezielles Licht für Autobahnen oder Landstraßen, einen fließenden Wechsel zwischen Abblend- und Fernlicht, perfekt ausgeleuchtete Kurven oder tiefe Einblicke an Kreuzungen. Die unterschiedlichen Ausleuchtungen passen sich in Sekundenbruchteilen der jeweiligen Situation an.

Der große Dimmbereich und die schnelle Schaltbarkeit prädestinierten die LED auch für den Einsatz in sogenannten Matrix-Scheinwerfern, so Professor Khanh. Dort können die Steuergeräte den Lichtkegel noch individueller gestalten: Abbiegehinweise des Navigationssystems werden zu Schattenspielen auf dem Asphalt, und sobald das Nachtsichtsystem in der Dämmerung einen Fußgänger am Fahrbahnrand entdeckt, könnte er wie mit einem Suchscheinwerfer angestrahlt werden. Zwar wird es bis zur Einführung dieser erweiterten Technik noch einige Jahre dauern, doch die Grundlagen hat Continental bereits gelegt.

Am Siegeszug der LED für Frontscheinwerfer gibt es kaum Zweifel: Analysten rechnen für die nächsten drei Jahre mit Steigerungsraten auf dem Automarkt von mehr als 150 Prozent.

Kontakt:
Daniel Freund
Marketing & PR
Continental Suisse SA
Lerzenstrasse 19
CH-8953 Dietikon
Telefon: +41 44 745 56 37
Fax: +41 44 745 56 30
E-Mail: daniel.freund@conti.de
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Enno Pflug
Externe Kommunikation
Continental
Division Interior
Sodener Straße 9
65824 Schwalbach am Taunus
Tel.: 06196 87-2515
Fax: 06196 8779-2515
E-Mail: enno.pflug@continental-corporation.com
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