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Der Eisspion liefert nachfolgenden Autofahrern wichtige Daten

12.02.2009 Autos von morgen schauen um die Ecke und weit voraus …

Hannover, Februar 2009 – Immer wieder werden Autofahrer in der kalten Jahreszeit von Glatteis überrascht. Das schlägt sich in der Unfallstatistik deutlich nieder: 2007 gab es in Deutschland 5.230 Unfälle mit Personenschaden aufgrund von Glätte durch Schnee beziehungsweise Eis, so das Statistische Bundesamt. Damit Autofahrer dieser Gefahr vorausschauend begegnen können, arbeitet der internationale Autozulieferer Continental an der Serienreife eines intelligenten Frühwarnsystems für nachfolgende Wagen bei glatten Straßen. Schon jetzt messen Minisensoren – kaum größer als ein Streichholz – die Temperatur und geben diese Daten an den Bordcomputer, um den Fahrer zu warnen. Die Zukunft geht aber noch weiter: Künftig sollen auch nachfolgende Autofahrer vor Glatteis gewarnt werden. Die Telematik des Fahrzeugs wird selbst zum Sensor und informiert den nachfolgenden Verkehr. Diese Glatteiswarnung oder jede andere Reibwertänderung der Straße ist lediglich ein Aspekt bei der Kommunikation mehrerer Fahrzeuge untereinander. Ob Unfall- oder Stauwarnung, Ortungs- oder Rettungsrufe – Autos von morgen schauen gewissermaßen um die Ecke und sehr weit voraus.

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Prof. Dr.-Ing. Peter M. Knoll von der Universität Karlsruhe bestätigt: „Fahrerassistenzsysteme leisten heute einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung der Anzahl von Verkehrstoten. Eine Glatteiserkennung ist heute durch Auswertung fahrdynamischer Größen am jeweiligen Standort des Fahrzeugs möglich. Doch noch viel mehr interessiert, was für ein Straßenzustand im voraus liegenden Streckenabschnitt herrscht. Hier wird in Zukunft die Car-to-Car (C2C)-Kommunikation wertvolle Dienste leisten, die eine Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktureinrichtungen ermöglicht. So kann eine erkannte Glatteissituation vom vorausfahrenden Fahrzeug an den Hintermann weiter gegeben werden.“

Der feinfühlige Temperatur-Sensor besteht unter anderem aus einem Kopf mit gesinterter Keramik – eine Technologie, die auch bei Porzellangeschirr oder Isolatoren angewendet wird. Das Materialgemisch verändert bei Temperaturwechsel seinen elektrischen Widerstand. Und dieser Wert wird blitzschnell an den Bordcomputer weitergegeben, der mit weiteren Fahrzeugsystemen – wie beispielsweise dem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) – vernetzt ist.

Mit dieser und vielen weiteren Entwicklungen unterstützt Continental die European Road Safety Charter, deren Ziel bis 2010 ist, die Zahl der Verkehrstoten europaweit drastisch zu senken.

Tipps zur Internet-Recherche:

FOCUS online: Car-to-Car-Kommunikation / Autos schlauer als Fahrer

Continental: Eisspione von Continental im Winterdienst

Homepage: European Road Safety Charter

DVR Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.: Bester Beifahrer / Wie können Fahrerassistenzsysteme helfen, Unfälle auf Landstraßen zu vermeiden?

Wikipedia: Electronis Stability Control / Elektronisches Stabilitätsprogramm

Kontakt:
Daniel Freund
Marketing & PR
Continental Suisse SA
Lerzenstrasse 19
CH-8953 Dietikon
Telefon: +41 44 745 56 37
Fax: +41 44 745 56 30
E-Mail: daniel.freund@conti.de
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Mediendatenank unter http://mediacenter.conti-online.com
Für Fragen zur Sensortechnik:
Enno Pflug
External Communication Division Interior
Continental Automotive GmbH
Sodener Straße 9
65824 Schwalbach am Taunus
Tel.: 06196 87-2515
Fax: 06196 8779-2515
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