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Continental AG unterzeichnet Europäische Charta für Sicherheit im Straßenverkehr:

03.12.2007 Ziel: Weniger Tote und Verletzte durch intelligente Technik und neue Projekte

Hannover/Brüssel, 26. November 2007. Der internationale Automobilzulieferer Continental AG hat heute die Europäische Charta für Sicherheit im Straßenverkehr unterzeichnet. Ziel der Charta ist es, bis zum Jahr 2010 die Zahl der Verkehrstoten in der Europäischen Union (EU) gegenüber 2004 auf 25.000 zu halbieren. Mit den Unterschriften von Continental-Vor­stand Dr. Hans-Joachim Nikolin und des Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Jacques Barrot, hat die Continental AG ihre Unterstützung für dieses Vorhaben zugesagt.

Hier können Sie sich die Pressemeldung als Word-Datei herunterladen (59 KB).

„Continental setzt sich seit Jahren mit der Entwicklung von intelligenten Sicherheitssystemen in Fahrzeugen und Projekten im Bereich Lehre und Forschung sowie Kinder- und Jugender­ziehung dafür ein, dass Europas Straßen sicherer werden“, betonte Dr. Nikolin während der Zeremonie in Brüssel. „Die Unterzeichnung der Europäischen Charta für Straßenverkehrs­sicherheit ist ein weiterer Schritt in Richtung Vision Zero. Das heißt für uns, den Straßenver­kehr der Zukunft noch sicherer zu gestalten.“

Neben der Entwicklung und Produktion von intelligenten Sicherheitssystemen wie dem Sta­bilitätsprogramm ESC (Electronic Stability Control), dem elektronischen Bremsassistenten oder dem Spurhalteassistenten Lane Departure Warning (LDW) engagiert sich Continental zum Beispiel für Projekte wie PRORETA. Dieses Forschungsprogramm zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt befasst sich mit Fahrerassistenzsystemen, die zur Ver­meidung oder Verminderung von Unfällen autonom in Bremse und Lenkung eingreifen kön­nen. Ein weiterer Beitrag des Konzerns zum bestmöglichen Schutz des Menschen im Stra­ßenverkehr ist ContiGuard®. Dieses intelligente Sicherheitssystem für Fahrzeuge vernetzt alle Komponenten der aktiven und passiven Sicherheit miteinander und integriert zusätzlich Umfeldsensoren und Telematikfunktionen. Das Integral-Antiblockiersystem und spezielle Luft-Feder-Dämpfungen für Motorräder von Continental helfen ebenfalls mit, die Zahl der Motorradunfälle zu reduzieren.

Bei den Reifen des Konzerns stehen sicherheitsrelevante Kriterien wie kurze Bremswege und sichere Lenkansprache für Ausweichmanöver traditionell im Mittelpunkt von Neuent­wicklungen und Forschungsarbeiten. Kontrollsysteme, die vor gefährlich absinkendem Luft­druck warnen, sind bei Continental schon lange im Entwicklungs- und Lieferprogramm für die Fahrzeughersteller.

„Train the Trainer“ heißt ein jährlich in Zusammenarbeit mit dem ADAC stattfindendes Pro­gramm. Es bietet 30 Schulungsleitern eine Fortbildung mit modernen Fahrerassistenzsyste­men für mehr Sicherheit und Komfort. Weiter entwickelte die Continental AG gemeinsam mit der Landesverkehrswacht Niedersachsen, der Leibniz Universität Hannover und der Fach­hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel einen internetbasierten SchulwegPlaner, mit dem Eltern individuell insbesondere für Schulanfänger einen möglichst sicheren Weg zur Schule kostenfrei planen können. Das Projekt, das zurzeit in ganz Niedersachsen angelaufen ist, startet Anfang 2008 bundesweit.

Im Jahr 2005 kamen in der EU 41.600 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, etwa 1,9 Millionen Menschen wurden verletzt. Bis zum Alter von 55 Jahren sind Verkehrsunfälle die häufigste Ursache für eine Einlieferung ins Krankenhaus. Dazu kommt ein volkswirtschaftli­cher Schaden, der auf 200 Milliarden Euro geschätzt wird, was rund zwei Prozent des euro­päischen Bruttosozialprodukts entspricht. 2006 sank die Zahl der Verkehrstoten um 2.400 auf 39.200.

EU-Vizepräsident Barrot begrüßte das Engagement der Continental AG: „Wir freuen uns sehr über jede Charta-Unterschrift. Jeder Unterzeichner beweist eindeutig Engagement und einen erheblichen Beitrag zur Straßenverkehrssicherheit. Indem wir unsere Bemühungen verbinden, kann jeder in der Europäischen Union einen echten Fortschritt leisten, um das gemeinsame Ziel, Unfälle zu vermindern, zu erreichen.“

Der Continental-Konzern ist ein führender Automobilzulieferer und Anbieter für Bremssysteme, Fahr­werkkomponenten, Fahrzeugelektronik, Reifen und Technische Elastomere. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von 14,9 Mrd Euro und beschäftigt derzeit weltweit rund 89.000 Mitarbeiter.

Kontakt:
Sandra Smit
Marketing & PR
Continental Suisse SA
Lerzenstrasse 19
CH-8953 Dietikon
Telefon: +41 44 745 56 35
Fax: +41 44 745 56 30
E-Mail: sandra.smit@conti.de
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